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Die Selbstdarstellung von Frauen und Männern in Online-Partnerbörsen,Hausarbeit, 2014

Keywords: self-presentation, online dating, self-identification, online community RIS 16/ - 7 The self and the circumstances through which it changes have long been a much discussed Missing: selbstdarstellung In dieser Arbeit wird auf derzeitige Daten (Stand: ) aus der OnlinePartnerbörse.,,ElitePartner" zurückgegriffen und aufgrund des Leitspruches (,,ElitePartner ­ Akademiker und. Was ist Online-Dating? Wer nutzt Online-Dating Plattformen? 4. Lovoo, Tinder und Bumble Selbstdarstellung im Online-Dating Bewertungen Standardisierung und  · Erving Manual Goffman wurde im kanadischen Mannville geboren. erwarb er einen BA in Soziologie an der University of Toronto und wechselte zum Master  · Presentation of self in the online world is in line with Goffman‘s ideas People are keener to recreate their offline selves online than to adopt a different persona Disparity Missing: selbstdarstellung ... read more

Wenn der Mensch also keine Nahrung bekommt, wird sein Bewusstsein fast vollständig vom Hunger erfüllt und ist ausnahmslos bestrebt, dieses Bedürfnis zu stillen.

Sobald die grundlegenden Bedürfnisse erfüllt sind, tauchen wiederum höhere Bedürfnisse auf. Dieses Vorgehen wird für jede Kaste an Bedürfnissen wiederholt, bis letztlich das Bedürfnis zur freien Entfaltung als hochrangigstes Verhaltensmotiv erfüllt wird Vgl. Schillinger, Faszination Facebook, , S. Maslow organisiert seine Motivationstheorie in einer Hierarchie aus physiologischen Bedürfnissen und eine Vielzahl an sozialen Zielen Vgl. In der zweiten Ebene der Bedürfnispyramide von Maslow finden sich die Sicherheitsbedürfnisse.

Als Beispiele können hier Motive wie Geborgenheit, Ordnung, Schutz oder Stabilität angeführt werden. Die Sicherheitsbedürfnisse sind in unserem Kulturkreis weitestgehend befriedigt, in Krisenregionen hingegen lässt sich erkennen, dass das Sicherheitsbedürfnis ein enormer Motivationsfaktor ist und das menschliche Verhalten stark beeinflusst. Denn die betroffenen Menschen richten ihr Handeln auf den Wunsch nach Sicherheit aus und flüchten so beispielsweise aus Kriegsgebieten oder durch Naturkatastrophen verwüsteten Gebieten Vgl.

Sind die Grund- und Sicherheitsbedürfnisse erfüllt, entwickelt sich ein stärkerer Drang nach Zugehörigkeit, Liebe und Zuneigung. Soziale Bedürfnisse zeigen sich in der Abwesenheit von Familie, Freunden und Partner. Ziel dieser Bedürfnisse ist weiterhin eine Gruppenzugehörigkeit Vgl.

Das Bestreben nach Gruppenzugehörigkeit reicht zurück in die Urzeit des Menschen. Der Urmensch war ein soziales Wesen, da es für das Überleben von entscheidender Bedeutung war, sich in Gruppen aufzuhalten und zu bewegen. Auch heute suchen Menschen eine Zugehörigkeit aufgrund dieser biologischen Disposition Vgl. Diese Bedürfnisse werden zum Teil bewusst erlebt als Isolierung, der Wunsch zu heiraten oder Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Die Ich-Bedürfnisse zeigen sich im Bedürfnis nach Unabhängigkeit, Wertschätzung, Status und Aufmerksamkeit. Den Gegenpol dieser Bedürfnisse bilden niedrige Selbstachtung oder Minderwertigkeitskomplexe. Maslow nennt diese vier Bedürfnisse physiologisches Bedürfnis, Bedürfnis nach Sicherheit, soziales Bedürfnis und Ich-Bedürfnis auch Defizitbedürfnisse. Verspüren wir ein Defizit, sind wir motiviert unser Verhalten auf Befriedigung auszulegen.

Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung beschreibt das menschliche Verlangen, eigene individuelle Potentiale auszuschöpfen und somit das Streben nach der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit voranzutreiben Vgl. Abbildung 3. Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Maslow, Motivation und Persönlichkeit, S. Ziel dieser Arbeit ist es, diese klassische Theorie um die Motive zu überarbeiten, die Tinder-Nutzern zugrunde liegen.

Dabei werden die Ergebnisse in Bezug auf die Maslowsche Bedürfnishierarchie diskutiert. Auch hinsichtlich des Konzepts der Selbstdarstellung liegen unterschiedliche psychologische Theorien und Modelle vor.

In der hier vorliegenden Arbeit kommt die Impression-Management-Theorie zum Einsatz, die nachfolgend erläutert werden soll. In der Sozialpsychologie beschreibt Impression-Management verschiedene Techniken, mit deren Hilfe ein Mensch sich gegenüber anderen Personen vorteilhaft darzustellen versucht.

Es werden dabei verschiedene Selbstdarstellungsstile unterschieden, die langfristigen oder auch kurzfristigen Nutzen versprechen können. Dazu zählen zum Beispiel anderen zu schmeicheln sowie die eigene Kompetenz oder den eigenen Status zu betonen.

Das primäre Ziel des Impression-Managements besteht darin, einen positiven Eindruck in der sozialen Umwelt zu hinterlassen. Dabei handelt es sich um adressatenspezifisches Verhalten mit einer Verschleierung oder Akzentuierung der tatsächlichen Merkmale eines Individuums Vgl.

Mummendey, Psychologie der Selbstdarstellung, , S. Mummendey untersuchte Facetten der Selbstdarstellung in der realen Welt, ob und in welcher Weise diese auf das digitale Umfeld übertragen werden können, ist bisher nicht eindeutig beantwortet.

Die verschiedenen Selbstdarstellungstechniken drücken sich in konkreten Verhaltensweisen aus. Direkte Selbstdarstellung kommt dann zum Tragen, wenn eine Person auf seine eigenen Vorzüge aufmerksam macht.

Defensive oder protektive Selbstdarstellung besteht zum Beispiel darin, Misserfolge zu vermeiden und sein eigenes Selbstwertgefühl zu schützen. Ziel der assertiven Strategie ist es, über positive Selbstdarstellung das Publikum so zu beeindrucken, dass die eigene soziale Macht vergrößert wird.

Der Akteur ist bemüht, ein langfristiges und gutes Ansehen zu erwerben. Dabei geht es häufig darum, sympathisch, kompetent und makellos zu wirken Vgl. In der virtuellen Welt findet Selbstdarstellung mit Hilfe von Fotos sowie Charakter- und Interessenbeschreibungen statt. Es geht dabei ausschließlich um die positive Darstellung, um damit die Aufmerksamkeit anderer Nutzer zu erregen. Die Angabe schlechter Eigenschaften würde hierbei abschreckend wirken Vgl.

Fontaine, Strategien und Positionierungen beim Online-Dating, , S. In Online-Dating Studien wird häufig untersucht, ob es Diskrepanzen zwischen der virtuellen Darstellung und der realen Darstellung einer Person gibt. Im Rahmen dieser Arbeit soll untersucht werden inwieweit Tinder-Anwender Selbstdarstellung ausüben und in welchem Ausmaß dies geschieht. Für die Beschreibung der Darstellungsmethoden sollen Beispiele aus den Interviews mit Tinder-Nutzern herangezogen und auftretende Tendenzen diskutiert werden.

Das menschliche Verhalten ist ein wissenschaftlicher Gegenstand der Psychologie. Es ist unter Umständen nicht nur direkt sicht- und hörbar, sondern enthält auch kognitive, unerschlossene Elemente. In der Verhaltensforschung geht man davon aus, dass die Menschen sich wesentlich durch Lernen entwickeln und sich hieraus ihr Verhalten begründet. Grundlage der Verhaltenstheorien stellt der Behaviorismus dar, dessen Forschungsgegenstand die Entdeckung und Erklärung universeller Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Verhaltens ist Vgl.

Faßnacht, , www. Als Gegenstand dieser Arbeit soll das Nutzerverhalten anhand der Interviews beschrieben werden, ohne dabei Rückschlüsse auf eine konkrete Verhaltenstheorie zu ziehen. Es soll ein allgemeiner Einblick in die Nutzungsdauer sowie das Auswahlverfahren der potentiellen Partner in der Dating-App Tinder gegeben werden.

Die vorhandene Fachliteratur bezieht sich fast ausnahmslos auf Online-Dating im Allgemeinen. Männer bevorzugten demnach kurzfristige romantische Beziehungen mit geringen Verpflichtungen Dates oder Sex , im Gegensatz dazu zeigten Frauen weniger romantische Motive, wie beispielsweise Freundschaften finden oder einen potentiellen Ehepartner, also vorzugsweise langfristige Beziehungen Vgl. Aretz berichtet in ihrer Tinder-Studie von verschiedenen intrapsychischen und interaktionalen Bedürfnissen, die für die Tinder-Nutzung verantwortlich sind.

Die Auswertung ergab als primäres Motiv der Tinder-Nutzung Zeitvertreib und Amüsement, worauf die Motive Kommunikation und Erzielung von Bestätigung folgten. Frauen fühlten sich demnach eher nach der Anzahl der Matches und Dates im Motiv Bestätigung befriedigt, wobei Männer sich vorrangig durch die Anzahl sexueller Kontakte bestätigt fühlten.

Motivation erfolgte durch Stärkung des Selbstwertgefühls und in der Linderung der Langeweile. Wurde ein Match initiiert, wirkte dies zusätzlich als Belohnung. Die Studie belegte ferner, dass sich der überwiegende Anteil der Tinder-Nutzer einen Flirt oder eine feste Beziehung erhoffte. Aretz vermutet jedoch, dass Tinder vorrangig zur Generierung von Flirts oder sexuellen Kontakten geeignet sei Vgl.

In ihrer Studie aus dem Jahr untersuchte L. Fontaine Strategien und Positionierungen beim Online-Dating. In der realen Welt, also in der Face-to-Face-Kommunikation, ist Selbstdarstellung schwer steuerbar, beim Online-Dating dagegen geben Nutzer nur das an, was sie gut dastehen lässt und nichts wird ungefiltert veröffentlicht.

Fontaine konnte aufzeigen, dass die Selbstdarstellung sich in Fotos sowie Charakter- und Interessenbeschreibungen, die die Aufmerksamkeit anderer Nutzer erregen sollten, äußerte. Ferner war Selbstdarstellung subjektiv und manifestierte sich insbesondere in den Fotos, die die Attraktivität des Nutzers widerspiegelten.

Die Auswertung zeigte zudem geschlechterspezifische Muster in der Selbstdarstellung. So überschätzten einerseits Männer auf ihrem Nutzerprofil häufig die eigene Körpergröße, während andererseits Frauen systematisch ihr Gewicht unterschätzten Vgl. Die Hoffnung auf bessere Chancen bei potentiellen Partnern lässt sich als Grund für eine falsche Selbstdarstellung nennen.

Kang und Hoffman fanden heraus, dass Menschen online eher zu Lügen neigten als offline. Gleichzeitig fand dabei eine Enthemmung statt, bei der Nutzer sich öffneten und weitaus mehr über sich selbst mitteilten als sie es in einer persönlichen Interaktion ausüben würden.

Anwender berichteten von realen Treffen, bei denen sich das Gegenüber online nicht wahrheitsgemäß dargestellt hatte. Dies führte vereinzelt sogar zu einem Vertrauensverlust und Bedenken, ob Online-Dating generell die richtige Strategie zur Partnersuche sei Vgl.

In einer in veröffentlichten Untersuchung von Hancock und Toma zeigte sich, dass weniger attraktive Menschen stärker bearbeitete Fotos von sich hochluden und auch mehr Falschangaben in der verbalen körperlichen Beschreibung tätigten. Attraktive Menschen hingegen zeigten ihre Attraktivität, indem sie eine höhere Anzahl an Fotos von sich veröffentlichten als die weniger attraktiven Menschen. Erneut konnte ein geschlechterspezifischer Unterschied festgestellt werden.

Denn Frauen neigten mehr dazu, ihre Fotos zu bearbeiten als Männer. Damit wurde sichtbar, dass die Selbstdarstellung die Umsetzung der Ziele, zum Beispiel online einen festen Lebenspartner zu finden, beeinflussen kann.

In der Studie zeigte sich eine schmale Grenze zwischen dem Effekt, seine Fotos so zu bearbeiten, dass ein Nutzer attraktiver wirkt und damit mehr Dates generiert. Und auf der anderen Seite das Risiko, dass die Bearbeitung möglicherweise bemerkt wird und den ungewünschten Effekt hat, für andere Nutzer unbeliebt zu wirken Vgl.

Eine weitere Untersuchung konnte darlegen, dass Menschen, die auf Ablehnung besonders sensibel reagieren, sich eher damit beschäftigten, wie sie sich online präsentierten Vgl.

Online-Dating ermöglicht dem Nutzer sich ausgewählter darzustellen als beim traditionellen Dating. Es erlaubt den Nutzern nur die Aspekte auszuwählen, die sie auch zeigen wollen, um damit mögliche Ablehnung einzugrenzen. Nach Blackhart et. al logen Nutzer über ihr Alter, Aussehen, Job, Einkommen und sogar ihren Beziehungsstatus Vgl. Auch Abramova et. al bestätigen in ihrer Untersuchung, dass bei Status relevanten Aspekten wie Einkommen oder Job gelogen wurde. Zusätzlich konnten erneut Geschlechterunterschiede in der Selbstdarstellung herausgearbeitet werden.

Frauen glaubten, dass ihr Aussehen über die Wahrnehmung ihrer Attraktivität bei Männern entscheidet und neigten dadurch eher dazu, Fotos zu bearbeiten. Im Gegensatz dazu betonten Männer ihre persönlichen Interessen und ihr Einkommen, um sich im Online-Dating besser zu positionieren. Zusammenfassend konnte die Studie belegen, dass Männer falsche Angaben bei Körpergröße und Beziehungsstatus machten und Frauen hinsichtlich ihres Aussehens und Gewichts logen Vgl. Warda beschreibt in ihrer Abhandlung zu dem Thema Tinder die Selbstdarstellung als grundlegende Kompetenz bei der onlinebasierten Partnersuche.

Ihrer Meinung nach entscheiden die Fotos im Nutzerprofil maßgeblich über den Erfolg oder Misserfolg bei der Suche. Denn über die Profilfotos tritt der User in Konkurrenz mit anderen. Wer erfolgreich sein möchte, entwickelt ein Höchstmaß an Körperbewusstsein und Darstellung Vgl. Warda, Die Dating-App Tinder im Spiegel der modernen Transformation der Liebe, Lyu schreibt in seiner Untersuchung, dass Menschen Selbstdarstellungsstrategien anwenden, um ihr Selbstwertgefühl zu pflegen, indem sie positives Feedback und Komplimente erhielten.

Belohnungseffekte begünstigten das Kreieren eines Images, das Bedürfnis nach Bestätigung motivierte Selbstdarstellungsverhalten. Der technische Hintergrund spielt ebenso eine Rolle, da Fotos heutzutage mühelos durch eine Vielzahl an Apps bearbeitet werden können. Mit diesen lassen sich zum Beispiel das Hautbild verschönern oder die Augen vergrößern. Lyu argumentiert ebenfalls, dass nicht nur Frauen ihre Attraktivität an ihrem Aussehen festmachen, denn empirische Befunde weisen darauf hin, dass auch Männer heute ihre Attraktivität gegenüber Frauen an ihrem Äußeren bemessen Vgl.

Lyu, Travel selfies on social media as objectified self-presentation, Heitmann geht davon aus, dass ein Nutzerprofil nicht ausreicht, um eine andere Person in ihrer Ganzheit zu erfassen. Denn Selbstdarstellung sei dabei auch aus verschiedenen Gründen vom psychologischen Diskurs abhängig.

Das eigene Selbst wird konstruiert und in die entsprechenden Kategorien Optik, Meinung, Persönlichkeit eingeordnet. Dies erfordert die Fähigkeit zur Reflexion und Selbstbeobachtung, die wiederrum emotionale Kompetenz voraussetzt. Dies ermöglicht einer Person zusätzlich einen neuen Blick auf sich selbst Vgl. Heitmann, Partnerbörsen: Per Mausklick zum Traumpartner, , S.

Das Online-Dating Verhalten wurde aus verschiedenen Perspektiven untersucht Vgl. Wiederhold, Twenty Years of Online-Dating, In Twenty Years of Online-Dating erklärt Wiederhold, dass an das internetbasierte Dating höhere Erwartungen gestellt wurden als im Face-to-Face-Dating.

Nutzer, die ernsthaft einen Partner online suchten, mäßigten ihre Erwartungen allerdings und hoffen die Verbindung offline fortzuführen. Zusätzlich zeigte sich, dass Nutzer, die das Gespräch initiierten, eher Paare bildeten als die Nutzer, die warteten, dass der andere die Kommunikation startete Vgl.

Im Verhalten konnten geschlechterspezifische Unterschiede heraus gearbeitet werden. Männer neigten im Online-Dating zur Quantität, bei Frauen stand die Qualität der Dating-Partner im Vordergrund.

Die Forschungsliteratur weist eine große Übereinstimmung hinsichtlich der Interaktion beim Online-Dating auf. Demnach erhielten Frauen weitaus mehr Kontaktanfragen von Männern. Im Einklang damit steht, dass Männer allgemein signifikant weniger Antworten und Nachrichten empfingen. Frauen zeigten sich darüber hinaus sehr wählerisch bei der Auswahl potentieller Dates und interagierten mit einer kleineren Anzahl an Männern. Sie pflegten dabei aber eine intimere und intensivere Kommunikation.

Gleichzeitig erhöhte sich bei Männern die Chance auf eine Antwort, wenn diese längere Nachrichten schrieben Vgl. Auch die computergestützte Kommunikation im Online-Dating wurde durch Kang und Hoffman untersucht. Sie stellten fest, dass ohne physische Anwesenheit des Gesprächspartners andere verhaltensrelevante Facetten verstärkt auftraten.

Kang und Hoffman gehen daher von einem radikaleren Online-Verhalten aus. Die Nutzer waren weniger gehemmt und scheuten sich nicht davor, persönliche Informationen preiszugeben. Generell scheinen sich die Nutzer dieser Enthemmung bezüglich Schüchternheit, Selbstbewusstsein und sozialer Ängste nicht bewusst sein Vgl. Kang und Hoffman, Why would you decide to use an online-dating site, Sie erklärt, die Kommunikation sei auch unverbindlicher.

Hess erklärt weiterhin, dass Online-Dating und Dating-Apps wie Tinder dem Nutzer erlaubten, sich vor potentiell unangenehmen, persönlichen Gesprächen zu schützen. Die Nutzer verfolgten ein positives Erlebnis, ohne aber die unangenehmen Erfahrungen zu erleben.

Tinder bietet ihnen ein schnelllebiges und wirkungsvolles Werkzeug mit hohem Grad an Intimität, frei von der Gefahr verletzt zu werden. Mimik und Gestik, die beim traditionellen Dating das Interesse am Gegenüber steuern, sind via Tinder nicht verfügbar.

Dies führte potentiell zu falschen Interpretationen in den Absichten und in den Gemeinsamkeiten des Chat-Partners Vgl. Hess, Love in the time of Smartphones, In einer weiteren Studie vergleicht die Autorin K. Heitmann das Nutzerverhalten im Online-Dating mit dem Konsumentenverhalten. Das in ihrer Studie beschriebene Agieren der Interviewten vermittelt den Eindruck, dass die Befragten wie in einem Katalog suchten und stöberten, um sich anschließend den besten Partner auszusuchen.

Die Partnersuche und das Verhalten verlaufen online anders als offline. Der optische Eindruck entscheidet in beiden Fällen zunächst über die Zuneigung. Online fügen sich andere Kriterien hinzu, wie Beruf, Hobbies, Einkommen oder Ähnliches, die uns offline zwar auch interessieren, aber in der Regel nicht über die Kontaktaufnahme zu einer Person entscheiden. In der virtuellen Welt wird anhand dieser Kriterien bereits aussortiert bevor das erste Gespräch überhaupt stattfindet Vgl.

Der Theorieteil dieser Arbeit hat zunächst die Themen Motive, Selbstdarstellung und Verhalten betrachtet und diese mit Online-Dating allgemein sowie Tinder im Speziellen in Verbindung gesetzt. Dabei wurde ein Überblick über die bisherige Forschung in diesem Bereich gegeben.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nun, darzulegen, welche Absichten die Tinder-User verfolgen, wie sie sich verhalten und wie sich diese Menschen in einem virtuellen Raum präsentieren. Die leitenden Fragestellungen dieser Arbeit lauten daher:.

Was motiviert sie zur Nutzung der App? Wenn ja, aus welchen Gründen? Anhand von qualitativen Interviews soll analysiert werden, in welcher Art und Weise Tinder genutzt wird und welche Bedürfnisse dabei zugrunde liegen.

Im Verlauf der Arbeit sollen die Motive der Nutzer ermittelt und ein Einblick in das bisher wenig erforschte Gebiet der Dating-App Nutzer gewährt werden. Die virtuelle Selbstdarstellung in der Dating-App Tinder soll überprüft und beschrieben werden. Ihr Forschungsinteresse lag dabei auf der Untersuchung, inwieweit sich die Nutzung von Tinder in den Geschlechtern sowie zwischen Singles und Liierten unterschied Vgl.

Die hier vorliegende Arbeit hingegen strebt eine offenere Herangehensweise an die Erforschung des Nutzerverhaltens an. Mit Hilfe der Interviews soll dabei versucht werden, neue bisher weniger erforschte Aspekte aufzuzeigen.

Es sollen empirische Erkenntnisse gewonnen werden an denen zukünftige Forschungen anknüpfen können. Im nachfolgenden Kapitel wird erklärt, wie die Untersuchung zu Stande kam, welche Personen für die Erhebung der Daten ausgewählt und welche Forschungsmethoden eingesetzt wurden. Weiter wird beschrieben wie das Forschungsinstrument aufgebaut war, wie die Untersuchung durchgeführt und wie abschließend die Daten ausgewertet wurden.

Als Messverfahren dient in dieser Arbeit die qualitative Forschungsmethode. Dieses Verfahren stützt sich auf eine offenere und flexiblere Zugangsweise zum Forschungsgegenstand, um der Entdeckung neuer Sachverhalte im Forschungsprozess Raum zu schenken. Die Zielgruppe, also die Tinder-Nutzer, sollen selbst zu Wort kommen, um somit ihre subjektiven Erfahrungswerte zu ermitteln. Bei ersten Recherchen ergaben sich schnell Zugänge zu Personen aus dem privaten Umfeld, es handelt sich dabei um Freunde, Kollegen und Bekannte.

Eine weitere Kontaktherstellung erfolgte über die Social Network Plattform Facebook, auf der in unterschiedlichen Rubriken ein Suchaufruf gepostet wurde. Es wurde darauf geachtet, Personen aus verschiedenen Altersgruppen auszuwählen, um das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten zu können. Die Stichprobe besteht aus sechs weiblichen und sechs männlichen Probanden, wodurch eine Überrepräsentation eines Geschlechts vermieden wurde.

Die in dieser Studie interviewten Personen sind durchschnittlich 30 Jahre alt, wobei die jüngste Person 22 Jahre, die älteste Person 39 Jahre alt ist. Neun der Probanden waren zum Zeitpunkt der Befragung aktive Nutzer bei Tinder.

Drei der Befragten befanden sich in einer Beziehung, waren aber zuvor aktive Tinder-Nutzer gewesen. Die Mehrheit der Teilnehmer, nämlich acht Probanden, nutzen die Dating-App Tinder bereits zwischen ein bis drei Jahren. Nur vier der Probanden wiesen eine kürzere Nutzungsdauer zwischen vier und neun Monaten auf. Die Selbstdarstellung im Alltag, München In: Salzborn, S.

eds Klassiker der Sozialwissenschaften. Springer VS, Wiesbaden. Published : 19 March Publisher Name : Springer VS, Wiesbaden. Print ISBN : Online ISBN : eBook Packages : Social Science and Law German Language. Anyone you share the following link with will be able to read this content:. Sorry, a shareable link is not currently available for this article. Provided by the Springer Nature SharedIt content-sharing initiative.

Skip to main content. Search SpringerLink Search. Zusammenfassung Erving Manual Goffman wurde im kanadischen Mannville geboren. Buying options Chapter USD eBook USD Learn about institutional subscriptions. Preview Unable to display preview. Google Scholar Raab, Jürgen: Erving Goffman.

Konstanz Google Scholar Download references.

Passwort vergessen? Germanistik - Sonstiges. Universität Koblenz-Landau Germanistik. Einleitung ,,ElitePartner ­ Akademiker und Singles mit Niveau. Um dem jeweils anderen Geschlecht aufzufallen oder dieses zu beeindrucken, stellen sich Frauen und Männer bewusst dar, um beispielweise dem Wunschbild des anderen Geschlechtes zu entsprechen. Sie betreiben somit doing gender.

Inwiefern sich Frauen und Männer in OnlinePartnerbörsen bewusst repräsentieren, soll innerhalb dieser Arbeit durch ein spezifisches Beispiel dargestellt werden. Die Idee zu dieser Untersuchung entstand in Anlehnung an die Ergebnisse von Karin Birkners ,,Noch vor dem Erstkontakt: Selbstdarstellung von Frauen und Männern in OnlinePartnerbörsen". Birkner zeigt in dieser Untersuchung auf, welche Angaben Männer und Frauen hinsichtlich ihrer Selbstdarstellungen machen, um das andere Geschlecht zu einer Kontaktaufnahme zu animieren.

Hierfür verwendet Birkner Daten der OnlinePartnerbörse Parship. Es werden Werte herausgestellt, auf die Frauen und Männer besonders oder weniger Wert legen. Der Datenkorpus bezieht sich auf zwei Teilsätze, welche die Mitglieder der OnlinePartnerbörse vervollständigen müssen. In dieser Arbeit wird auf derzeitige Daten Stand: Die Leitfrage der vorliegenden Arbeit lautet somit: Betreiben Männer und Frauen im OnlinePortal ElitePartner vermehrt Undoing gender im Sinne des ,,Doing being elite", sodass geschlechtsspezifische Merkmale innerhalb der Selbstdarstellung denen des Berufsbildes bzw.

denen der Bildung weichen? ElitePartner Allgemeine Informationen zu dem OnlinedatingPortal ElitePartner werden im Verlaufe dieses Abschnittes erörtert. Hierzu zählt ebenfalls der Ablauf bzw. der Inhalt des Persönlichkeitstestes, angesichts dessen Partnervorschläge vorgegeben werden, die den passenden Partner beinhalten sollen. Kurz darauf konnten Interessenten ElitePartner auch in der Schweiz und in Österreich vorfinden.

Das Unternehmen, welches seinen Hauptsitz in Hamburg hat, soll Akademiker und Singles mit Niveau ansprechen, die ein Interesse an einer langfristigen Partnerschaft haben.

Das Unternehmen wirbt mit einer großen Auswahl an niveauvollen Singles, einer maximalen Datensicherheit und wissenschaftlich fundierten Partnervorschlägen. Letzteres wird durch die Zusammenarbeit mit der DiplomPsychologin Lisa Fischbach und des wissenschaftlichen Beirats Prof.

Burghard Andresen gewährleistet Vgl. Informationen über ElitePartner als Unternehmen. Um eine, nach ElitePartner erfolgreiche, Partnersuche beginnen zu können, muss ein wissenschaftlicher Persönlichkeitstest abgelegt werden.

Hierbei werden verschiedene Themenfelder abgedeckt, wie beispielsweise wichtige Aspekte innerhalb einer Partnerschaft Interessen, Freizeit und Hobbys sowie Musikgeschmack. Zukunftsvorstellungen, das Verhalten innerhalb einer Beziehung sowie Werte, Ziele und Motive werden im weiteren Verlauf des Persönlichkeitstest erfragt.

Abschließend können personenbezogene Angaben gemacht werden, die sich auf die Äußerlichkeiten und die Wirkung des Anmeldenden auf andere Personen beziehen. Besonders hervorzuheben sind hierbei der höchste Bildungsabschluss, die Berufsgruppe sowie der Berufes des Interessenten, da ElitePartner mit dem Slogan ,,Akademikern und Singles mit Niveau" wirbt.

Wonach der Interessent sich in einer Beziehung sehnt, um glücklich zu sein und welcher Partner diese Bedürfnisse am besten erfüllen kann, soll sich anhand dieses Persönlichkeitstests herausstellen. Dies soll dazu verhelfen, die Chance zu haben, langfristig in einer Partnerschaft glücklich zu sein. Dies bekräftigt ElitePartner mit zahlreichen Erfolgsgeschichten. Selbstdarstellung und Interaktion im Internet Ein Interessent hat den Persönlichkeitstest erfolgreich abgeschlossen und begibt sich nun, mithilfe der ihm vorgeschlagenen Partner, auf die Suche nach einem potenziellen Lebensgefährten.

Unter Zuhilfenahme des selbsterstellten Profils eines eben solchen, versucht der Interessent sich ein Bild von dieser Person zu machen. Wie stellt sich derjenige dar? Ist diese Darstellung des Anderen ernsthaft und authentisch?

Und wie kann man diese Frage für sich beantworten, ohne mit demjenigen persönlich in Interaktion zu treten? Diese Fragen sollen mittels der entsprechenden Fachliteratur im Folgenden näher betrachtet werden. Während der Begegnung mit einem Menschen, so Goffman, beginnt man diesen in eine Kategorie einzuordnen aufgrund seiner Reaktionshandlungen in bestimmten Situationen.

Die körperliche Erscheinung des Gegenübers ist an dieser Stelle entscheidend. Sie steuert zudem die kategoriale Identifikation z. Goffman , S. Aufgrund der fehlenden Gegebenheit der körperlichen Anwesenheit auf einer Onlinedating Seite, kann nur die subjektive Selbstdarstellung des Gegenübers wahrgenommen werden. Goffman beschreibt die Selbstdarstellung als fundamentale Asymmetrie des Kommunikationsprozesses, die bei einer OnlineBekanntschaft nur durch schriftliche Äußerungen wahrgenommen werden kann, da der zweite Kommunikationsstrom die körperliche Anwesenheit fehlt.

Aufgrund dessen kann sich der Gegenüber bewusst und überlegt in einem möglichst guten Licht darstellen. In diesem Zusammenhang zieht Goffman den Vergleich zwischen der Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit, die mit einer inszenierten Darstellung auf einer Bühne gleichzusetzen ist Vgl.

Dass das ,,BühnenIch" nur eine Rolle spielt und damit das ,,wahre Ich" verborgen hält, kann eine mehr oder weniger bewusste Entscheidung sein. Hierdurch wird der Schein des ,,AlsOb" aufrechterhalten, um das Handeln wie in Rollen zu ermöglichen Vgl. Goffman spricht von einer grundlegenden Theatralität des sozialen Handelns, welche er an dem lateinischen Wort ,,persona" festmacht, welches dem deutschen Wort ,,Person" entspricht. Variablen wie beispielsweise Impulse oder Stimmungen werden hierbei bewusst verborgen.

Dieses ,,Image", welches ein Selbstbild sozial anerkannter Eigenschaften umschreibt, welches es zu bewahren gilt, kann auch als Statuszwang beschrieben werden. Erwartungen, die von außen an die Rolle einer Person herangetragen werden, können den Handlungsspielraum eben dieser einschränken. Von den Erwartungen anderer Menschen befreit zu sein, mündet oftmals in den Wunsch, anonym zu sein oder sich maskieren zu wollen.

Dies bietet der Person die Möglichkeit, neue Erfahrungs und Handlungsspielräume zu gewinnen. Die computergestützte Kommunikation bietet eben diese Möglichkeit, sowie jene, ,,jemand anderes zu sein" Vgl. Bahl , S. Illouz stellt in einer ihrer zentralen Publikationen betreffend des OnlineDatings heraus, dass User hierbei ihr individuelles Unglück erfahren, da ein hohes Potenzial an Selbstentfremdung und Verdinglichung aufgrund der radikalisierten Forderung des Internets, das beste Geschäft für sich selbst zu machen, vorhanden ist Vgl.

Illouz , S. Sie führt aus, dass das öffentliche Selbst den Konkurrenzstrukturen des Marktes auf der Suche nach seinem privatem Glück im Netz unterworfen ist Vgl.

Singlebörsen bringen, laut Illouz, das Selbst dazu, sich mit Hilfe ,,psychologischer Selbsttheorien" zu begreifen. Dies führt dazu, dass ein ontisches Selbst erschaffen wird, welches in der Darstellung von Fragebogen, Fotos und E Mails gefangen ist Vgl. Dass es auch möglich ist, dem Konflikt zu unterliegen, sich selbst in einem möglichst guten Licht darzustellen und dabei nichtsdestotrotz seine Privatsphäre zu wahren, indem man nicht zu viel von sich Preis gibt, nennen Krämer und Haferkamp durch den Begriff des ,,Privacy Paradox" dar Vgl.

Selbstdarstellungsstrategien unterliegen vor Allem den Erwartungen anderer Personen, die durch die bereits gegebene Informationen des Betreffenden geschürt wurden Siehe Kapitel 4. Unterscheidung zwischen ,,sex" und ,,gender" Sofern man eine Person persönlich kennenlernt bzw. ihr gegenübertritt, so weiß man zumeist sofort, welches Geschlecht der Gegenüber besitzt.

Die typischen Einstellungen, welche mit dem Geschlecht des Gegenübers verbunden werden, sind häufig angeboren oder anerzogen. Seit den er Jahren unterscheidet man zwischen dem biologischen und dem sozialen Geschlecht ­ das im weiteren Verlauf der Arbeit betreffend der bereits genannte Fragestellung eine zentrale Rolle einnehmen wird indem man für ersteres den Begriff ,,sex" und für letzteres den Begriff ,,gender" verwendet Vgl.

Ayass , S. Geprägt wurden diese Begriffe durch Robert Stoller in seiner zweibändigen sozialpsychologischen Untersuchung ,,Sex und Gender" im Jahre Der Begriff des ,,gender" in lingustischen Forschung geht auf John Money zurück, indem er erstmals den Begriff ,,gender identity" gebrauchte. Unter ,,sex" versteht man das biologische Geschlecht, welches durch primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale determiniert ist.

Wegweisend ist hierfür die ,,geburtliche Zuschreibungspraxis", welche durch die primären Geschlechtsmerkmale zugewiesen wird. Davon ausgehend wird eine Namensgebung vorgenommen, die ebenfalls meist eine eindeutige Zuschreibung des Geschlechtes nach sich zieht Vgl. Die Zuordnung eines biologischen Geschlechtes zieht gesellschaftliche Konventionen nach sich, die die Kleidung, die Bildungs und Berufsoptionen, die Lebenserwartung und mögliche Krankheiten dieser Person bestimmen Vgl.

Das soziale Geschlecht ,,gender" umfasst Gesellschaftseigenschaften, die sozial und im Verlauf der Sozialisation durch die Gesellschaft geprägt wurden. Eine Genderzugehörigkeit wird somit in der Zeit der Sozialisation erworben und im Verlauf des späteren Lebens bestärkt und bestätigt. Das soziale Geschlecht beinhaltet dieselben gesellschaftlich und kulturell festgelegten Aktivitäten und Verhaltensweisen, wie jene, die dem biologischen Geschlecht zugeschrieben werden. Diese werden als biologisch fundiert beschrieben, da die genderspezifischen Verhaltens und Handlungsweisen eng mit biologischen Zuschreibungen verknüpft sind Vgl.

Zuschreibungen unterschiedlich ausfallen. Durch eine kulturelle und soziale Zuschreibung von Merkmalen, die ,,typisch" für eine Frau bzw. einen Mann sein sollen, unterstellt man diesen Merkmalen eine Beliebigkeit. Dies hängt damit zusammen, dass diese Zuschreibungen nicht biologisch begründbar sind. Somit ist der Begriff ,,gender" ein Resultat von gesellschaftlichen Zuschreibungspraktiken. Dies kann insbesondere interkulturell bedingt sein, indem bestimmte Verhaltensweisen für eine Kultur typisch männlich sein können, die für eine andere Kultur wiederrum typisch weiblich bzw.

nicht männlich detoniert wird. Sowohl das soziale, als auch das biologische Geschlecht, entspricht lediglich einer sozialen Konstruktion.

Erving Goffman betrachtet den Aspekt des Geschlechts ethnomethodologisch, woraus sich der Begriff des ,,doing gender" ableitete. Das Geschlecht wird folglich durch den Prozesscharakter von Handlungen innerhalb der Interaktion, und der damit häufig einhergehenden Kommunikation, hergestellt.

Durch den sich stetig vollziehenden Prozess des doing gender kann eine Person in konkreten Situationen im Umgang mit anderen Personen ihr Geschlecht sowie das der anderen Person fortwährend erzeugen.

Es kann also nicht von einer fest umrissenen Geschlechtsrolle ausgegangen werden, sondern von situativen Praktiken. Die Grundlage des ,,doing gender" ist demzufolge die Zuordnung eines biologischen Geschlechtes zu einer interagierenden Person.

Laut Eck sind Stereotype, die durch die Beobachtung einer Person erfasst und dieser zugeschrieben werden, Voraussetzung für die Klassifizierung eines Geschlechtes. Daraus resultiert eine Erwartungshaltung des Verhaltens des Gegenübers. Eine Verhaltensweise, die bezüglich des Verhaltens dem erwarteten Stereotyp entspricht, kann eine positive Wirkung auf den Interaktionspartner haben Vgl.

Eck , S. Goffman hingegen beschreibt die Verwendung von Stereotypen durch Männer und Frauen als kulturell festgelegte sowie als ritualisierte Verhaltensweisen, die zur Darstellung des Geschlechtes dienen. Die Geschlechtsrolle, die eine Person aus lebt, ist auf eine erlernte Rolle in ihrer Kindheit zurückzuführen Vgl. Goffman, S. Dies ist bei der alltäglichen facetofaceInteraktion nicht möglich, da diese mit körperlicher Anwesenheit verbunden ist Vgl.

Online-Dating. Möglichkeiten und Auswirkungen auf die Paarbildung,Bachelorarbeit, 2015

 · Erving Manual Goffman wurde im kanadischen Mannville geboren. erwarb er einen BA in Soziologie an der University of Toronto und wechselte zum Master Keywords: self-presentation, online dating, self-identification, online community RIS 16/ - 7 The self and the circumstances through which it changes have long been a much discussed Missing: selbstdarstellung  · Presentation of self in the online world is in line with Goffman‘s ideas People are keener to recreate their offline selves online than to adopt a different persona Disparity Missing: selbstdarstellung Was ist Online-Dating? Wer nutzt Online-Dating Plattformen? 4. Lovoo, Tinder und Bumble Selbstdarstellung im Online-Dating Bewertungen Standardisierung und  · Online-Kontaktbör-sen konzentriert. Inwieweit Online-Dating-Plattformen die Kommunikation und Selbstdarstellung beeinflussen, wurden folgende Hypothesen formuliert: In dieser Arbeit wird auf derzeitige Daten (Stand: ) aus der OnlinePartnerbörse.,,ElitePartner" zurückgegriffen und aufgrund des Leitspruches (,,ElitePartner ­ Akademiker und. ... read more

Die verschiedenen Selbstdarstellungstechniken drücken sich in konkreten Verhaltensweisen aus. Ein soziologischer Klassiker der 2. Galt die digitalisierte Form des Kennenlernens früher noch als unakzeptabel und verrucht, gehört sie heutzutage zur modernsten Art und Weise neue Menschen kennen zu lernen, mit ihnen zu flirten sowie sie zu daten, so eine aktuelle Mobile Dating Studie der Neu. Es sollen empirische Erkenntnisse gewonnen werden an denen zukünftige Forschungen anknüpfen können. Sie führt aus, dass das öffentliche Selbst den Konkurrenzstrukturen des Marktes auf der Suche nach seinem privatem Glück im Netz unterworfen ist Vgl. Copy to clipboard.

Die gleichzeitige physische Anwesenheit wird so- mit zur Bedingung der Beobachtung. Die Theorien und Anwendungen des bereits Verstorbenen werden heute nicht nur in zahlreichen Fachgebieten der Sozial- Kultur- und Gesellschaftswissenschaften zitiert, sie lassen sich gleichermaßen im täglichen Alltagshandeln aufzeigen und anwen- den. sollen mittels der entsprechenden Fachliteratur im Folgenden näher betrachtet werden. Das Unternehmen, welches seinen Hauptsitz in Hamburg hat, soll Akademiker und Singles mit. Der Theorieteil dieser Arbeit hat zunächst die Themen Motive, hausarbeit selbstdarstellung online dating goffman, Selbstdarstellung und Verhalten betrachtet und diese mit Online-Dating allgemein sowie Tinder im Speziellen in Verbindung gesetzt.

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